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Guugger-Zyt in Gersau

9 Jahre ist es her, als wir das letzte Mal bei der Guggenmusik Gugelfuer auf Besuch waren. So richtig konnte sich keiner mehr von uns daran erinnern. Ob dies nun ein gutes oder schlechtes Zeichen war, stellte sich im Verlaufe des Abends heraus.

Man könnte meinen, die Tourplaner hätten sich beim Anfahren zeitlich verschätzt. Dem war jedoch nicht so. Wollten sie doch unserem Herrenbus einen Vorsprung und somit einen Moment des reinen Mannäguggä-Gefühls schenken, da sie ganz alleine im Restaurant Traube aufspielen durften. Anschliessend hatte unser neuer Spielführer gestresst, unser Aussenauftritt wäre 30 min vorverschoben worden. Auch dieses Vorgehen war natürlich rein taktisch, da man die Schnüffler sonst nicht rechtzeitig zum Treffpunkt bewegen konnte.

Nach einer rasanten Rutschpartie, feinen Ghackets mit Hörnli, der Behandlung einer zahnkranken Krokodilfarm, einer selbstgebauten Bar aus Paletten und legendären Hüftschwüngen, wurde auch der letzte Schnüffler durstig. Unseren Hallenauftritt um 21.15 Uhr bewältigten wir mit voller Saisonvorfreude und in bester Laune, auch dank des motivierten Publikums.

Anschliessend wurde neben der Bühne weitergefeiert, innige Freundschaften mit den Holgass-Rasslern geknüpft oder für Stunden vom Erdboden verschluckt. Langeweile war ausgeschlossen - von der turbulenten Rückfahrt ganz zu schweigen. Wir waren uns beim Heimfahren deshalb einig, dass der Besuch im 2009 ebenso erfolgreich gewesen sein musste und nicht das Verdrängen negativer Erinnerungen am Gedächtnisverlust schuld sein konnte.

 

Zitat des Abends: 

'Hey nei, es isch erscht Achti!!' - 'Nu nöd mal!!!'